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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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3g 3 Früchte aus den sogenaynt-

Zcn zu treu, einer helleren Führung feinesGedichtes entwich, und sich cm Worten begnüg-te ; aus Liebe zum Dichter änderten wir gern dieWorte des Gesanges, wünschend, daß er der eigenenHoffnung des Dichters gemäß, eine Sprache derEwigkeit würde; greifen wir damit aber nicht zu tiefins Wesentliche, in den Plan und die Verzierungendes Gedichtes?

Am Thor des Himmels sprach ein Unsterblicher rEilt, heilige Stunden, die ihr die UnterweltAus diesen hohen Pforten GottesSelten besuchet, zu jenem Jüngling.

Der Gott, den Mittler, Adams Geschlechte singt ^Deckt ihn mit dieser schattigen kühlen Nacht,

Der goldnen Flügel, daß er einsamUnter dem himmlischen Scharten dichte.

Was ihr gebahret, Stunden, das werden einsh(Weissaget Salem) fern« JahrhunderteBernehmen, werden Gott, den Mittler,

Ernster betrachten und heilig leben"

Nicht nur eine ernstere Betrachtung, die ganze Zu-stimmung der Seele wünschen wir einem Gegenstän-de, der unsres ganzen Geschlechts Rettung, Hül-fe, Sieg und Triumph seyn soll.

Noch ein Gefährliches, das die epische Dichtungmit sich führet, ist'die ihr zukommende eigene, hö-here Sprache. Nothwendig ist diese ihr, da sieheilige, göttliche Dinge verkündiget, und der epische

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