goldnen Zeiten.
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Aber was geschah? Auf einmal nahmen wiruns zusammen, hüpften, sprachen übertrieben. Wirahmten nach, was irgend auf der Erde nachzuahmenwar, so wenig es für uns gehörte. Einen Bo i leau,Bayle, Voltaire, das französische Theater, dasenglische Theater, die italianische Oper, die frecheRomanze, das unzüchtige Lied, ohne auch nur zufühlen, wie schlcchr man nachahmte, wie grob undgröber Alles im Deutschen werde! Plumpe Solda-ten-, Räuber-, Sauf- und Zotenlieder auf deutschenBühnen und Universitäten, fürs deutsche Volk, fürdie deutsche Jugend! —'
«„Damit aber wird dem Volk der Kunstsinngescharfet!" Dies Kunstsinn? Die vortrefflichstenKokhmahlcr, galten sie nicht allemal und allent-halben für niedrige Mahler? und wenn das Nie-drige zum Garstigen, das Garstige zum Widtig-ekeln,zum Abgeschmackten herabsinkt, indem ihm Nicht nurjede moralische Grazie, sondern oft der ge-sunde Verstand fehlet; steigt ihr, um euren ei-gcnrhümlichen Kunstsinn und Kunstgefchmack zu zei-gen, damit euch alle Nachbarn verhöhnen, so tiefhinab, ihr Deutschen? Vor euren Vsrfahrenschämt ihr euch freylich nicht, da Ihr sie verhöhnetUnd nach einer neuen Ordnung der Dinge in Sachendes Geschmacks auf dem Kopfe tanzet; tanzt aber,wenN.es euch also beliebt, für Euch; warum vordem Volke? Wenn dies EräcisMus, Kunst-sinn der allein-achten, seligmachendett Poesie ist;unser Volk wird dadurch nicht selig. Zerstört ihrihm sein Heiligtkum, zerreißt ihm seine Religions-und häusliche Bande, an denen der Rest seiner