Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
Entstehung
Seite
307
Einzelbild herunterladen
 

goldnen Zeiten.

3c>7

re; daß Dursnclarts, Ouranclarts; o Rsl--rnia,o Rslerrria, Rio vsrcls, iio vercks sind nicht ih-re gewöhnlichen Anklänge; wohl aber Jamben zumHorn, zur Trommele, zur vollen starken Harfe.

Der Percy aus Northumberlandund dergleichen im männlichen Tritt und Takt sindihre Anklange , in welchem Sylbenmaas denn auch,wie dir alten Melodien zeigen, zwey Zeilen zusam-mengehörcn. Unter dem nordischen Klima ists na-türlich, daß, wie das Bardit scharf an die Schildestieß und dir Skalden in zwey Zeilen drei) ähnliche An-klange (Alliterationen) statt des Reims liebten, alleshier mehr aus An- als Ausklang gerichtet werde, mehrauf andringendc Macht, als auf süßzerschmelzendeLiebe.

Diesen Tönen folgt ihr Inhalt. Wie noch im'Todtcnrciche der zusammengedrangte Volkshaufe Al-caus Abentheuer und Unglücksfalle zu Land' undMeer, der Sa pp ho Klagen über 'ihre unglücklicheLiebe, vor allem aber Schlachten) Schlachten, ver-triebne Tyrannen u. dgl. am begierigsten hört, undjeden Ton derselben gleichsam einsauget, da auch derHöllcnhund selbst die struppigen Ohren senkt, und dieRiesen der Vorwclk horchen *): so sind auch unterdiesem Mond - und Sonnenlicht Abentheuer, Un-glücksfällc, Thatrn, tapfre Lhaten der Vater, dieKlagen unglücklicher Liebe, vorzüglich aber die Ge-richte der Adrastea, wenn sie den Bösen er-eilet, den Uebermuth stürzt, Untreue rächt, den Kek-

*) Rorat. 6srin. U. II. eZ,

u 2

/