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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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der Leyer Ossians selbst vermöchten dies nicht, wennnicht die Stimme seiner Empfindung sie belebte, dersie nur als Einleitung oder als Kontrast voranstehn.Nicht das Fallen des Dariuskulls, kiells, kulls,

sondern die in Drydens Beschreibung herrschendetraurige Empfindung, wie der mächtigste Mo«narch der Erde

fällt, fällt, fallt,

Won seiner Höhe fällt,

Und liegt im Blut.

Werlassen in der letzten NothWon Allen, die sein Herz geliebt,

Auf kalten Boden hingestreckr,

Oh»' einen Freund, der ihm das Auge schließt-^

diese menschlich-rührende Scene dringt auch in Han-dels Tönen uns an die Brust. Wir sehen, hören,fühlen, jammern, vergessend des Mediums derSprache und Töne.

So allenthalben, wo Bewegung der Naturin Tönen geschildert wird. Die Musik kann sietrefflich nachahmen; nur dann aber ahmt sie solchemit Wirkung nach, wenn dieser, aus Bewegungdes menschlichen Herzens entsprungen, Be-wegungen desselben Herzens zueilcn,' mithinNatur und Herz sich gleichsam verschmelzen.

Auf eine dreyfache Weise kann sich also dieseEäcilien-Feycrlichkeit nicht nur, sondern die Musik,überhaupt versündigen. Zuerst, wenn sie ein un-gereimtes Thema wählt, oder gar ihre eigne Schan-de, häßliche Wirkungen, singt, die die Musik nieHerders W. Lit. u,Kunst. XU. O ^ri-ckr-.