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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Tonkünstler seine musikalischen Gedankenund Empfindungen, Mir nichts, Dir nichts,jedem Unsinn anpasset, und der decorirte Schauspielersein:

Gieb mir ein Schwätzchen,

O Du mein Kätzchen,

Gieb mir ein Mäulchen,

O Du mein Eulchen

ohne alles Errvthen singt, indeß Parterre und Ealle-rieen in Empfindungen lieblicher Tone zerschmelzen.

Wie wäre es, wenn wir eine Lila Potridasolcher musikalischer Gedanken und Empfindungenunsrer neuesten deutschen Oper zur Probe gaben?Groß kann sie nicht werden: denn in jeder sind fastdieselben Worte, dieselben Reime. Auch mag ja je-der suppliren. O daß sie gegeben werden kann undwerden muß! So entweihet sind Sprache und Töne!

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