»78 Früchte aus den sogenannt-
des zerschnittenen und zerfetzten Opern - Klingklangsumwerfe, und einOdeum aufrichte, ein zusammen-hängend lyrisches Gebäude, in welchem Poesie, Mu-sik, Action, Dekoration Eins sind.
Bey den Griechen war die ganze Sprache Ge-sang, (z-eeXo-r;) in die kleinsten Lheile und Wortfü-gungen derselben, in die verschlungensten Gänge derpoetischen Erzählung erstreckte sich die eben so ver-schlungene Kunst des Rhythmus und der Metrik.Leset Pindar, Aeschylus, ja alle tragische und komi-sche Chöre. Wer Eurer getrauet sich, verschlungeneErzählungen solcher Art mit Wirkung zu componircn?Die Griechen thatens, und mit großer Wirkung.Euch müssen die Empfindungen abgcrupft und ausge-pflückt in die sanftesten Perioden verfaßt oder in ein-zelnen Worten als Interjektionen aufgetragcn werden.Das nno Kon, das Ickolo inio, inia ssivsa odepdie ksäeltü, il kü, kslioi, arnici u. f. Die AuAu- und Wau Wau-Arien, die Niese- undstummen Hum-Hum -, Dumm - Dumm - Duetts,auch die Liedchen:
Hurre, Rädchen, hurre,
Schnurre, Mädchen, schnurre,
habt ihr so gern! Bor allen die Liebeszotteleyen:
Reich mir dein Händchen,
O süßes Pfändchen,
Gib mir dein Mündchen,
O süßes Kindchen u. f.
In wie anmuthsreichen Zeiten leben wir! in züchtig-unzüchtigen musikalisch - theatralischen Zeiten , da der