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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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»78 Früchte aus den sogenannt-

des zerschnittenen und zerfetzten Opern - Klingklangsumwerfe, und einOdeum aufrichte, ein zusammen-hängend lyrisches Gebäude, in welchem Poesie, Mu-sik, Action, Dekoration Eins sind.

Bey den Griechen war die ganze Sprache Ge-sang, (z-eeXo-r;) in die kleinsten Lheile und Wortfü-gungen derselben, in die verschlungensten Gänge derpoetischen Erzählung erstreckte sich die eben so ver-schlungene Kunst des Rhythmus und der Metrik.Leset Pindar, Aeschylus, ja alle tragische und komi-sche Chöre. Wer Eurer getrauet sich, verschlungeneErzählungen solcher Art mit Wirkung zu componircn?Die Griechen thatens, und mit großer Wirkung.Euch müssen die Empfindungen abgcrupft und ausge-pflückt in die sanftesten Perioden verfaßt oder in ein-zelnen Worten als Interjektionen aufgetragcn werden.Das nno Kon, das Ickolo inio, inia ssivsa odepdie ksäeltü, il, kslioi, arnici u. f. Die AuAu- und Wau Wau-Arien, die Niese- undstummen Hum-Hum -, Dumm - Dumm - Duetts,auch die Liedchen:

Hurre, Rädchen, hurre,

Schnurre, Mädchen, schnurre,

habt ihr so gern! Bor allen die Liebeszotteleyen:

Reich mir dein Händchen,

O süßes Pfändchen,

Gib mir dein Mündchen,

O süßes Kindchen u. f.

In wie anmuthsreichen Zeiten leben wir! in züchtig-unzüchtigen musikalisch - theatralischen Zeiten , da der