iZ3 Früchte aus den sogen annt-
Groß und neu wird hiemit das Gebiet deSIdylls. Jeder Stand giebt ihm neue Situationen,neue Farben, einen neuen Ausdruck. Bon der äso-pischen Fabel an (wie manche Erzählung unter ihnenist rein Jdvllenartig). durch Erzählungen, Lieder,Mährchcn, Romane, Legenden u. f. bis zum Drama,der Oper, dem Epos hinan, erstreckt sich dies Ge-biet ; in allen diesen Gattungen und Arten habenwir die schönsten Jdyllcnscenen. Je näher unsrerLebensweise, desto näher treten sie an unser Herz!„Hier ist Arkadien; vor dir, um dich, es scy nurin Dir." Unvermerkt werden wir durch diese wahreTendenz des Idylls lernen, uns des Ueberflüssigcn,wie des Gemeinen entschlagen, jede nutzlose Mühedes Lebens, zumal den beschwerlichen Pedantismusverbannen, in unsrem Kreise ein Glück sehen, daswir sonst nicht kannten. Ja lasset uns den Jdyllen-traum verfolgen: im Anblick dieser reinen Gestaltenlernen wir Kletten abschütteln, die uns sonst widriganhingen, und die kleinen Dämonen verjagen, diemehr als große Unfälle gewöhnlich uns beunruhigen,necken und stören. Ein neuer Pan erwache! vonjeder Seite wird ihm die Echo antworten: „Arka-dien' Auch hier ist Arkadien, auch hier!"