goldnen Zeiten.
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Kämpfen, in ihren Schmerzen. Die Stunde unsrerSeele, du wir uns dem zartesten Glück und Unglückam nächsten fühlen, wurden dazu Eklagen, erle-sene Situationen und Momente. In diese Schäfer-welt fetzen uns Lasso, Guarino und wer sonstdem Arkadien, das in unfern Herzen wohnt,nachstrebte. Es ist ein Land, das nie war, schwer-lich auch je seyn wird, in welchem aber in denschönsten Augenblicken des Lebens unsre dichterischeEinbildung oder Empfindung lebte. Glückwün-sc Hungen insonderheit ward fortan das Idyll ange-messen gefunden: es spricht so naiv, so zart und ein-fach ! und doch enthüllt es Alles; was unser Herzwünschet.
In Frankreich hatte die Hirtenpoesie eine ähn-liche Laufbahn, vom Gemeinen hinauf zum Feineren,zum Verfemten. Ein Bischof*) hatte den Theokritzuerst ins Französische übersetzt; ein Bischof**) gabspäterhin der ganzen Gattung einen höher» Schwung.Vor und neben ihm bearbeiteten sie andre, jeder aufseine Weise. Die Deshoulieres wünschte sichein Schäfchen zu seyn; Racan und Segrais ver-fificirten naive Sentenzen. Fonte nelle endlich,ein Mann von Geist und Witz, ließ das Idyll zusich kommen, da er nicht zu ihm kommen konnte;man sagt, „er machte seine Schäfer zu galantenHofleutc n."
*) Sr. Gselais.
**) Gode au.