goldnen Zeiten.
9S
und so viel andre*), Männer und Weiber sind nachund nach mit dieser romantischen Schminke so geziertund verunziert worden, daß man beynah allgemeindas Gefühl für die Heiligkeit der Geschichte verlorund allenthalben Roman wünschte. Fast kein wohl-klingender oder ruhmvoller Name blieb von einer ga-lanten Narrenkleidung frey; und da die benachbar-ten Lander mehrere dieser blanken Französischen Re-chenpfennige für baare vollwichtige Münze annah-men, so ist auf den dichterischen sowohl als den hi-storischen Parnaß ein Wirrwarr gekommen, dem nachhundert Jahren seine Rechnung bcy weitem nochnicht in Allem gemacht ist. Das unaufhörlich - fort-gchende Werk der Zeit ist, daß, wie sie Geschichtezum Mährchen macht, sie auch Geschichte vom Ro-man scheide.
B e y l a g e.
Guter und böser Mährchen-Leumund.
Kein Name wird recht berühmt, ehe er zumMährchen wird; das Mährchen ist die einschmeichelnd-geselligste Fama. Alexander dem Großen, und Karl
*) id.es Amonrs lle I'inllars et äe klorinns > ÄeKkgipli», ll'Iiorieee, Oütulls, lllldulle, idetlisil-liercl et cl'l?,leise ete. etc.
G 2