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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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pers brachten verworrene politische Situationen unterdie Regel einer Hellen Natur-Ansicht; dieMenge ward überzeuget. Deshalb sprachen nichtetwa nur Morgenländer, sondern, wo es die Gele-genheit zuließ, auch Griechen, Römer, ja alle Na-tionen der Welt in diesem Fabelton, entweder aus-drücklich , oder Mit kurzer Anspielung auf diese undjene gleichsam ausgemachte, unwiderstceitbare Fabel.Die Sokrariker, Hora; in seinen Briefen und Sa-tyren, Redner ans Volk, Staatsmänner und Mo-ralisten liebten sic; und je vertrauter ein Volk mitder Natur lebte, je Heller es ihre Ordnung aner-kannte, je treuer es sich derselben fügte, desto mehrhieng es an der Darstellungsart treffender Naturfa-beln. Ihnen traute man cs zu, ihnen legte mandas Geschäft auf, den Verstand und die Sitten jun-ger Menschen der großen Naturordnung ge-mäß zu bilden.

So dachten Sinefer, Indiek, Ebkaer, Perser,Araber, Griechen und Römer! von allen diesen Na-tionen ward die Fabel als ein Werkzeug zu Bil-dung des Verstandes und der Sitten be-trachtet: denn was ist Verstand (intülletztus,uncierstanciiriA) als Anerkennung der bestehendenNaturordnung und Naturfolge? was sind Sitten,als ein Benehmen, das sich dieser Ordnung füget?Die Fabel:

Diini varia proponit oculisglis subjioitLxompla, inoititis atgiiit Sillubribustlujiis^ue vitain; l^uas et ipsa oonckiäitIllaturkl, s a Notas Osiris logos suacist.

Herders W. Lit. u. Kunst. XII. E