zoldnen Zeiteu.
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MM wollen, konnte in seinem hohen Alter Besseresnichts rhun, als in Ruhe leben und seine Schuldenbezablen. Die Memoires von Zoly, Rochefou-cauld, Gourville, der Herzogin von Ne-mours u. f., die der Erzählung des Cardinals alsergänzende Berichtigungen zur Seite gehen, bringenin diesen Winkel der Geschichte viel Licht der Men-schcnkenntniß, wenn gleich nicht immer der Men-schenliebe.
Als Ludwig selbst den Scepter ergriff, ändertesich der Ton solcher Denkwürdigkeiten nach jeder Weisedes Hokes. Die galanten Abentheuer des Königsmit dem immer trostlosen Ende seiner Maitresscngaben galante und traurige Memoirs; dieKriegs - und Staatsbegebenheiten, das oft veränderteHofleben von Zeiten der Königin-Vormünderin andurch alle Lebensperioden ihres verliebten, ehrsüchti-gen, dann verwelkten und devoten Soknes, mit allenGlücks - und Unqlücksfallen der Höflinge und Mini-ster , ihrer Werkzeuge und Diener gaben Denkwür-digkeiten in der seltsamsten Mischung. Und da vondiesem allen in Der Elaste von Menschen, die da-mals für die einzig gebildete galt, allgemein gespro-chen ward, da man die Bildnisse der Personen die-ser Memoirs damals an Höfen und in Schlössernaufstellte; so galten ihre Memoirs selbst als Musterdes Geschmacks und der feineren Lebensart allenthal-ben. Welche zierliche Bibliothek besitzt nicht Denk-würdigkeiten einer Motteville, Montpensier,d'Aunoi, Ma intenon, eines Bussi-R abti-tln u. f. ? Welcher Kriegsmann der alten, galantenZeit hätte sich nicht um die Memoirs vom großen