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Früchte aus den söge nannt-
von Frankreich machte er von der Familie d'Aubigns,zu der sich die Maintcnon zahlte, eine so glanzendeErwähnung, daß sein Buch bey den Höflingen unddurch sic weiterhin schnellen Lauf gewann. Ec wardköniglicher Historiograph und genoß seine Pensionschweigend.
Wie kann man auch nur henken, daß ein Mo-narch wie Ludwig bey seinen Lebzeiten einen Ge-schichtschreiber habe? Ist die erste Pflicht dieses,Wahrheit zu sagen, Falsches nicht zu sagen, mitkühner Hand Glanz und Schimmer hinweg zu thun,wo diese die Begebenheiten entstellen, Charaktere ver-fälschen ; wie war ein Geschichtschreiber an einemHofe, unter einer Regierung denkbar, die ganzSchimmer, Schimmer von so betäubender, blenden-der Kraft war, daß er die Welt um sich her zu ei-ner Zauberhöhle machte, in welcher allenthalben nurder Name des großen Monarchen glanzte. Das ein-zige Wort Ludwigs: 1'Ltat? o'ast moi! verbotunter seinen Augen alle Geschichte.
Und wie fernhin reichten diese Augen! Er, derdie Holländer einiger öffentlichen Spöttereyen wegenmit einer fürchterlichen Kriegsmacht ansiel, Er, derVussi-Rabutin eines ungezogenen Couplets we-gen verbannte, und des Telemachs wegen Fene-lons unversöhnlicher Feind war; ein Machthaber,wie Er, litt keine Geschichte.
Keine andre wenigstens, als die ihm aus seineneignen, auf seine eigne Kosten dargebracht ward, einem e t a l l i sc h e g o l d n e; aus Denkmünzen, die erauf sich hatte prägen lassen, mit Aufschriften, dazu