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„Gleichheit, Mr. Thurston,ist die Grundlage einer glücklichen Ehe.«
„Sagen Sie fünfzigtausend Dollars, Mr. Monson, und wirwollen nicht länger darum streiten. Lassen Sie nur wenigstensdiesen Gesichtspunkt eines schnöden Handels fahren, so will ich selbstvierzigtausend gelten lassen."
„Nicht einen Heller, für den Sie nicht einen aus Ihrem Beuteldarauf.legen."
„Dann, mein Herr, wasche ich meine Hände in Unschuld;wenn der armen jungen Dame das Herz brechen sollte, so ist meinGewissen wenigstens rein von Verbrechen. Nie soll man vpn Tho-mas Thurston sagen: er habe sich so weit vergessen, daß er um einWeib feilschte."
„So müssen wir uns also trennen und die Verhandlung wirdsich zerschlagen."
Tom erhob sich mit Würde und schritt bis zur Thüre. Die Handschon auf der Klinke, gab er noch sein Ultimatum: „Ehe ich zugebe,daß das Lebensglück eines so reinen und lieblichen Wesens geopfertwerde, will ich lieber selbst jedcs^mit der Ehre irgend verträgliche Opferbringen — ich nehme sogar dreißigtausend Dollars, Mr. Monson."
„Nach Ihrem Gefallen, Sir, aber so, daß Sie dreißigtausendDollars aus Ihrem Vermögen dagegen setzen."
„Meine Natur empört sich gegen diesen Vorschlag, und somitguten Morgen, Sir."
Tom räumte nun wirklich das Feld und Papa Monson brachin ein so herzliches Lachen aus, daß man wohl sah, wie sehr ihndas Gelingen seiner Kriegslist erfreute.
„Da rede mir einer von Scylla und Charybdis!" begann Tomwieder in seinem Selbstgespräch, als er mit seinen fehlgeschla-genen Plänen allein war, und den Schweiß dieser Krise von derStirn wischte. — „Wo Teufel glaubt denn der alte Narr, daßich sünfzigtausend Dollars hernehmen soll wenn er sie mir nichterst giebt? Hat man je von einem so verrückten alten Pinsel ge-