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vulkanische Teriur. Wir können sogar mit Hülfe unserer InstrumenteKrater von eben derselben Höhlung wahrnehmen, wie sie unsereVulkane zeigen, was wohl zu der Annahme berechtigt, daß in irgendeiner entfernten Zeit zahllose feuerspeiende Berge in Thätigkeit gewesensehn mögen. Ich habe also wohl kaum nüthig beizusügen, daß,abgesehen von dem Mangel an atmosphärischer Luft, von allen unsbekannten Wesen keines unter so raschen Uebergängen von der äußerste»Hitze' zur höchsten Kälte nur zu eristiren vermöchte."
Mir entging kein Wort von diesen Ausschlüssen: sie erfülltenmich mit Bewunderung, und ich lernte mich in meiner eigenenStellung glücklich fühlen.
Von welcher Bedeutung war es nun wohl für meine Bestim-mung als linum usitatissimnin, ob der Boden, der mich trug,mehr oder weniger fruchtbar war: ob meine Fasern sich zu jenerunübertroffenen Feinheit heranbilden konnten, welche den Stolz desFabrikanten ausmacht, oder ob ihnen dieser Vorzug unerreichbarblieb! War ich ja doch uur ein Pünktchen unter Myriaden vonWesen, ans der Schöpferhand Gottes hervorgegangen, um — jedesin seiner Art — den weisen Zwecken ihres Urhebers zu dienenund Seinen Namen zu verherrlichen. Auch ich sollte leben, meineZeit in Zufriedenheit erfüllen und in meiner Sphäre das Lob desHöchsten verkünden — dies war die Aufgabe meines Daseyns.Könnten doch Gottes Geschöpfe — ob Menschen oder Pflanzen —auch nur ein einziges Mal ihre Gedanken bis zur Anschauung desungeheuren Ringes der Schöpfung erheben: wie gründlich würdensie das eigene Nichts erkennen — wie würden sie die Eitelkeit allerKlagen einsehen und den unermeßlichen Abstand zwischen Zeit undEwigkeit begreifen lernen! Ich glaube, es könnte keine eindringlichereLection über die Kardinaltugend der Zufriedenheit geben!
In einem andern Vortrage hatte unser Lehrer Anlaß genom-men, von der Größe und Beschaffenheit der Sonne zu sprechen, unddie Art und Weise, wie er es anging, um seinen Zuhörern einen