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sachcn aber kann ich jedenfalls als wahr verbürgen und glaube auchin den Einzelheiten den rechten Weg nicht oft verfehlt z» haben.
Jetzt genieße ich der glücklichsten Periode meines Lebens; sie dauertseit dem Augenblicke, da ich das Hospital zu Batavia verließ und icherinnere mich nie einen lieblicheren Sommer verlebt zu habe», als sichder gegenwärtige für mich erwiesen hat. und ich wäre mit Allem voll-kommen zufrieden, wenn ich in der Pension nicht so ganz ohne alleBeschäftigung bliebe. Ich bedarf etwas, um meine Mnßcstnndcnauszufüllen und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, späternoch einmal eine Lebensweise ausfindig zu machen, welche mehrals meine jetzige mit der Rührigkeit meiner früheren Tage im Ein-klänge steht. Ich besitze Freunde genug — mehr als ich eigentlichverdiene — und doch kann ein Mann, der Lnst und Kraft zur Ar-beit besitzt, nicht gänzlich ohne Beschäftigung bleiben. Was kommensoll, liegt in der Hand der Vorsehung, welche, wie ich demuthsvollvertraue, bis an mein Ende für mich sorgen wird, wie sie seitherbei so vielen Sccnen der Prüfung und Gefahr über mir gewacht hat.
Mein sehnlicher Wunsch ist nunmehr, daß dieses Gemäldeder Mühen und Fährlichkeiten eines Seemannes einigermaßen dazubeitragen möge, die nützliche und zahlreiche Klasse meiner BerufSgc-nofsen zum Nachdenken über ihre Lebensgewohnheiten zu veranlassen.Hätte ich das Geld, das ich — weit schlimmer, als wenn ich'S indie See geworfen — zur Nährung eines Lasters verschwendete,welches mir die „Schauer", diese geistige Vorhölle, zuzog und micheinmal wenigstens an den Rand des Selbstmordes führte — hätteich es vernünftig angelegt, so würde es ohne Zweifel eine Summeausmachen, welche mir für meine alten Tage ein behagliches, an-ständiges Leben sicherte. Es müßte schlimm gehen, wenn sich derMatrose nicht jährlich hundert Thaler zurücklegen könnte — ofthabe ich, neben meinen nothwendigcn Auslagen, das Doppelte diesesBetrages zusammcngebracht — und hundert Thaler jährlich geben nachdreißig Jahren ein Sümmchen, das einem Manne wie ich, für den