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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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181
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die Weite, bis er endlich, trotz dem, daß sein großes Segel untengerefft, das einmal gereffte Fock-, sowie das Klüversegel mit einemBannet * versehen und der fflegende Klüver bordeinwärts gchaltwar mit dem Engländer nicht mehr gleichen Schritt zu haltenvermochte.

Am zweiten Abend bei Sonnenuntergang stand uns die Briggso nahe, daß wir die Mannschaft an deren Bord unterscheidensonnten; dazu kam noch, daß der Wind frischer als jemals wehteund so den Gegner begünstigte, während wir bei gemäßigteremWetter den Vortheil über ihn davongetragen hätten. Unser Patronfing an unruhig zu werden und beschloß eine Kriegslist zu versuchen.

Die Nacht schien finster und regnerisch zu werden und wir hattennicht sobald die Brigg aus den Augen verloren, als unser Schoonerdurch den Wind wendete, eine kurze Strecke weiter fuhr, dann alleSegel einhißte und sämmtliche Lichter ausiöschte. In dieser Lage bliebenwir drei Stunden stehen; dann steuerten wir mit unserem Fahrzeugwieder schnurstracks auf die Toryinscb los. Was aus der Brigggeworden ist, weiß ich nicht; vielleicht daß sie ihre Jagd noch immerfortsetzt, denn ich habe nie wieder etwas von ihr zu Gesicht bekommen.

Am andern Tag steckten wir wieder unser Signal auf undwie zuvor, sahen wir auch dießmal auf demselben Felsen eine Rauch-wolke emporsteigen. Wir brauchten noch volle drei Tage, umunfern Taback vollends an's Land zu schaffen, wo es unterdesseneinige Störungen gegeben hatte, wiewohl der ganze Vorrath, wieich mir später sagen ließ, mit Ausnahme einiger Bootsladungenganz sicher untergebracht wurde.

Kaum war die Ladung ausgeschifft, als wir uns wieder nachNew-Vork auf den Weg machten, wo wir nach kurzer Ueberfahrtund einer Abwesenheit von kaum zwei Monaten glücklich wiederanlangten. Meinen Lohn und die erhaltenen Geschenke zusammen-

» Baunets sind Streifen Segeltuch, welche zur PerlLngerung der Segel untenangesetzt werden, um letztere mehr Wind fassen zu lasten. D. U.