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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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zu ermuthigen, und hörte auch alsbald eine Stimme, welche mirzurief:

Hier bin ich, Ned, dicht neben dir."

Es war Tom Goldsmith, mein Tischgenosse, unter dessen Woll-decke ich vor kurzer Zeit auf dem Posten geschlafen hatte: er be-durfte nur geringer Hülfe und konnte fast ganz allein hereinklettern.Ich fragte ihn, ob er im Stande sch, mir Beistand zu leisten.

Ja, Ned", gab er mir zur Antwort;bis zum letzten Athem-zug will ich bei Dir aushalten: was habe ich zu thun?"

Nimm deine Presenning " und schöpfe das Boot aus, das bisauf ein Drittel mit Wasser gefüllt ist."

Dies that er denn auch, während ich wieder eine Strecke wei-ter ruderte.

Er ist mit flatternder Wimpel hinuntergegangen, Ned," be-merkte Tom.Die Flagge wollte sich schon ganz um meinen Kör-per wickeln und mich hinunterziehen. Davy^ hat diesmal seinMaul weit aufgesperrt und hätte beinahe auch uns erwischt aberbeinahe ist nicht ganz."

Dies war die Act, wie dieser gedankenlose Mensch sich, nachdemer kaum zuvor den Krallen des Todes entronnen war, über seineglückliche Rettung äußerte.

Als ich gleich darauf wieder etwas über'm Wasser erblickte,bat ich Tom, mein Ruder zu nehmen und sprang nach dem Schand-deck, wo ich Mr. BogarduS, den zweiten Lieutenant, erwischte, wäh-rend er sich eben an eines der Riemenblätter anklammerte. Ichholte ihn ein und er sagte mir, er glaube, es habe noch ein Zweiterdas andere Ende des Ruders gefaßt, was wir bei der tiefen Fin-sterniß freilich nicht sehen konnten. Der Riemen wurde eingeholt undsiehe, cs war wirklich der Schiffskoch, Ebenezer Duffy, gleichfalls ein

* GethcerteS Segeltuch, das die Matrosen häufig als Leibbinde tragen.

D. U.

David Beiname des Teufels. D. U.