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völlig wund geworden. Ich fand die Knaben damit beschäftigt, auseinigen umherstehenden Fässern Syrup zu lecken und machte michgleichfalls mit großem Eifer an diese Arbeit.
So mochte ich mich eine Stunde und drüber umhergetummeltund mit den Knaben »uterhalten haben, als mir plötzlich mein Dienstauf dem Schovner einfiel: wie ich mich aber nach ihm umschaute,da war er verschwunden! Die Mannschaft hatte mich ohne Zweifelim Kielraume geglaubt, und so war das Schiff, ohne daß man michvermißte, nach einem andern Ankerplätze gesteuert — aber wohin?das wußte ich nicht; ich fand es nirgends und habe es auch niewieder zu Gesicht bekommen.
So war ich denn plötzlich auf einen neuen Schauplatz ver-setzt. Wäre ich nur so gescheit gewesen, weiter aufwärts längsder Werste hinzuwandern, so hätte ich ohne Zweifel das Schiffwieder finden müssen; so aber zog ich es vor, nach kurzer Nach-forschung zu den Knaben und dem Syrup zurückzukehren.
Daß ich darüber bestürzt war, mich ohne einen Heller in der Tasche,ohne Hut, Rock oder Schuhe an einem fremden Orte zu befinden,wird wohl Niemand bezweifeln; aber wunderbar war cs doch, wiewenig ich mir daraus machte — denn ich kannte noch nichts undwußte darum auch nichts von Besorgnissen wegen der Zukunft.Während ich den Syrup schlürfte, schilderte ich den Knaben meineLage und erregte dadurch viel Mitgefühl unter ihnen; von Mundezu Munde lies die Nachricht, „wie ein armer englischer Knabe seinSchiff verloren habe und nicht wisse, wo er die Nacht zubringen solle."Einer der Jungen versprach mir ein Abendessen und was das Nacht-lager betraf, so schien die allgemeine Meinung dahin zu gehen, daßich unter einer der Fleischerbudcn des naheliegenden Marktes einpaffendes Obdach finden würde.
Ich aber hatte ganz andere Pläne für mich im Kopfe. Eswohnte damals zu New-Dork eine Familie, Namens Clark, die ichvon Halifax her kannte; ich erinnerte mich, wie meine Schwester