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wesen, um früher etwas von dieser Neuigkeit zu erfahren. Ersetzte daher sinnend und schwermüthig seinen Spaziergang fort.
»Das ist der Lahn unerlaubter Hoffnungen und Plane, diedas Mißfallen GotteS auf sich ziehen," rief er nach einer Weile.»Ich lebe des festen Glaubens, daß die Vorsehung auf des Ad-mirals Seile war — und gewiß, theure Mercedes, auch aufder ineinigen."
»Dieß ist Santa Clara," bemerkte die Gräfin. „Luis, ichmochte wohl hinein gehen, um an ihren Altären für Deine Er-haltung und Rückkehr mein Dankopser darzubringen und für DonChristophs künftiges Glück zu beten."
Beiee traten in die Kirche und knieten mit einander an demHochaltar nieder; denn es war damals anders als heutzutage, undselbst der muthigste Krieger scheute sich nicht, seine Dankbarkeitgegen Gott, wie die eigene Rathlosigkcit öffentlich anznerkennen.Nach verrichtetem Gebete kehrte das glückliche Paar schweigendnach dem Strande zurück und ließ sich an Bord der Felukke bringen.
DeS andern Morgens früh segelte die Ozcma wieder nachMalaga, denn Luis befürchtete, erkannt zu werden, wenn erlänger in PaloS bliebe. Sie erreichten wohlbehalten den Hafenund langte» bald darauf zu Valverde, Mercedes' Ahnensitze,an, wo wir unseren Helden und unsere Heldin in dem Ge-nüsse eines Glückes verlassen, wie es nur durch die Verbindungmännlicher Zärtlichkeit auf der einen — mit der Reinheit desHerzens und der edlen Hingebung weiblicher Liebe auf der andernSeit- geschaffen werden kann.
In späteren Tagen gab es wohl wieder Luis de BobadillaSunter Spaniens ritterlichem Adel und andere Mercedes, die dieHerzen srohsinniger, hochstrcbender Jünglinge bedrängten; abercs gab nur noch eine Ozema. Sie erschien unter der nachfolgendenNegierung am Hofe und glänzte eine Weile wie ein Stern, der