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desselben vorüber, und in weiteren fünf Minuten hatte sie den ge-raden CurS, den Tajo hinauf, offen vor sich. Das Marssegel wurdenun eingenommen und die Matrosen hielten furchtlos an, einesHafens und der Rettung gewiß.
So endete das größte Seeunternehmen aller Zeiten. Aller-dings stand nun noch die Fahrt nach PaloS bevor; sie war jedochkurz und unfruchtbar an Ereignissen. ColumbuS hatte seinen großenEntwurf durchgeführt, und der glückliche Erfolg war kein Geheimnißmehr. Seine Aufnahme in Portugal ist bekannt, nicht minder auchdie Hauptereignisse, welche in Lissabon Statt hatten. Er warf amvierten März in dem Tajo Anker und verließ diesen Fluß wieder amdreizehnten. Am Morgen des vierzehnten war die Ninna in derHöhe des Caps von St. Vinzent, wo sie unter einem leichten Nord-winde nach Osten abhielt. Mit dem Sonnenaufgang des fünfzehntenbefand sie sich wieder vor der Sandbank von SalteS, von der auszweihundertvierundzwanzig Tage früher die Fahrt begonnen hatte.
Sechsundzwanzigstes Kapitel.
Zur Abendstunde in dem Kreis der BasenErging sie stch in süßer Klatscherei;
Da donnertS draußen lärmend auf den Straßen,
Und alsbald kömmt ein derber Bursch herbei;
Sein blau Gewand ist reich mit Gold geschmückt,
Der Schnallenschuh blinkt silbern an den Füßen,
Vom stolzen Hut die Elsterfeder nickt,
Zudeß den Hais ein indisch Tuch umstrickt.
Die Hand ein Gertchen trägt — fürwahr ein Bursch zum Küssen.
Micklc.
Ungeachtet des großen Gedankens, welcher der von uns er-zählten Reise zu Grunde lag, der aufopfernden Beharrlichkeit, diezu ihrer Ausführung nöthig wurde, und der Großartigkeit der Folgen,