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Winden verlassen wurden und wieder mit den Paffatwinden zusammen-trafen. Das Wetter war indeß gemäßigt und da der Admiral,ungeachtet einiger Abweichungen van dem geraden Curse, mit seinenbeide» Fahrzeugen den besten Gang einhielt, so hatte er endlich am10. Februar jene Strecke des OceanS durchschnitten , in welcher diesebeständigen Kühlten vorwalten, und die Breitenparallele von PaloSund seinem Hafen erreicht. Während dieser langen Querfahrt wurdedie Ninna ganz im Gegensatz von früheren Erfahrungen häufig durchden trägen Lauf der Pinta aufgehalten, da der Hintermast des letzterenSchiffes gesprungen und daher nicht im Stande war, einen starkenSegeldruck auSzuhalten. Die Ninna wurde außerdem noch durchdie leichten Winde begünstigt, wie fie denn auch stets bei glattemWasser und sanften Kühlten für eine rasche Seglcrin galt.
Die meisten Erscheinungen, welche auf der Herfahrt bemerktworden waren, zeigten sich auch wieder bei der Heimkehr; aber derThunfisch erregte keine Hoffnungen mehr, ebensowenig als das See-gras Furcht hsrvorrief. Man kam an diesen bekannten Gegenständenzwar langsam, aber glücklich vorüber, und in den ersten vierzehnTagen wurden die veränderlichen Winde erfolgreich bekämpft. Jetztaber wurden die Koppelcurse immer mehr und mehr verwickelt, bis diePiloten, welche an eine so lange und schwierige Seefahrt, bei welcher fieweder vom Lande noch vom Wasser afiH Beistand einholen konnten,nicht gewöhnt waren, in ihren Rechnungen irre wurden und hinflchtlichihrer wahren Lage unter sich selbst in einen hitzigen Streit geriethen.
„Du bist heute Zeuge des Wortwechsels gewesen, Luis," sagteder Admiral bei Gelegenheit einer seiner wieder aufgenommenenBesprechungen mit unserem Helden — „den Vicente Vannez mit seinemBruder Martin Alonzo und den anderen Piloten über unsere Ent-fernung von Spanien geführt hat. Dieses beständige Umschlagendes Windes hat die ehrlichen Seeleute verwirrt, und sie rathen anallen Theilen des atlantischen Meeres herum, ohne auf den zukommen, wo sie sich wirklich befinden."