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hätte verdienen können. Schon ehe man das Land erreicht hatte,waren bei mehreren Gelegenheiten zwischen ihm und dem Admiralhitzige Worte vorgefallen, und jeden Tag ereignete sich etwas Neue«,um die Kälte zwischen Beiden zu vermehren.
ES liegt nicht in der Absicht der gegenwärtigen Erzählung,bei den Begebenheiten, die nun folgten, zu verweilen und die Aben-teurer auf ihren Wanderungen von Insel z» Insel, von Hafen zuHafen und von einem Flusse zum ander» zu begleiten. ES wurdeübrigens bald klar, daß sehr wichtige Entdeckungen gemacht wordenwaren. Die Reisenden setzten Tag für Tag ihre Nachforschungenfort und folgten den übel verstandenen Anweisungen, die. wie siesich einbildeten, auf Goldmincn Hindeutelen. Allenthalben trafensie auf eine prachtvolle üppige Natur, Schauplätze, die das Augebezauberten, und ein Klima, das den Sinnen schmeichelte; bis jetztaber hatten sie den Menschen in dem ursprünglichsten Zustande derWildheit gefunden. Man war allgemein der irrigen Ansicht, inIndien zu sepn, und jede Mittheilung, sey es durch Worte oderZeichen, die man von den harmlosen Bewohnern dieser Gegendenerhielt, suchte man auf die Rcichthümer des Morgenlandes zu be-ziehen. Alle glaubten sich, wenn auch nicht unmittelbar in demReiche des Groß-ChanS, so doch mindestens an dessen Gränzen zubefinden. Unter solchen Umständen, wo jeder Tag neue Sccnenherbeiführte und noch viel größere Entdeckungen versprach, dachtennur Wenige an Spanien, es sey denn, daß sie sich den Ruhm einersieg- und erfolgreichen Rückkehr vergegenwärtigen. Selbst Luis'Gedanken weilten nicht mehr mit derselben Innigkeit bei Mercedes,da ihr Bild, so liebenswürdig es auch war, vorübergehend denungewöhnlichen Schauspielen weichen mußte, welche in rascher undunermüdeter Aufeinanderfolge vor seinem körperlichen Auge auf-tauchten. Außer der Fruchtbarkeit des Bodens und der Milde desHimmelsstriches fanden unsere Abenteurer allerdings wenig, wgsihre glänzenden Hoffnungen auf pecuniäre Vortheilc verwirklicht