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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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voll heiteren MuthwillenS vor dem Admiralschiffe hin und her.Einige Stunden später traf man wieder auf frische Gräser undum Mittag verkündigte Sancho zuversichtlich, er habe einen Fischzu Gesteht bekummen, von dem man wisse, daß er sich nur in derNähe felsiger Küsten aufhalte. Eine Stunde später gierte dieNimm auf das Admiralschiff an, und ihr in dem Takclwerk hän-gender Befehlshaber hatte augenscheinlich die Absicht, irgend einewichtige Neuigkeit mitzutheilen.

Was gibt'S, mein guter Vicente Uannez?" rief ihm Colum-buS entgegen;Du scheinst der Bote willkommener Zeitungen zu sehn."

ES kömmt mir selbst so vor, Don Christoval," antworteteder Andere.Wir find eben an einem Zweig von Nvscnbceren vor-bcigekommen, der sich erst ganz kürzlich von dem Strauche loSge-riffen haben kann. Dicß ist ein Zeichen, das unmöglich trügen kann."

Du hast Recht, mein Freund. Nach Westen! nach 'Westen!Wie glücklich ist der, dessen Augen zuerst die Wunder Indiensschauen dürfen!"

ES würde nicht leicht sehn, den Grab des hoffnungsvollenEntzückens zu schildern, welcher jetzt die Mannschaft zu belebenanfing. Die Verdecke ertönten von launigen Scherzen, und wokurz vorher Verzweiflung und Trostlosigkeit geherrscht hatten, schalltennunmehr die lachenden Töne der Freude. Die Minuten entschwandenrasch und Zeder hatte in den heiteren Vorahnungen der Reize einesnoch ungesehenen Westens die Heimath vergessen.

Ein wenig später ließ sich ein Jubelruf von der Pinta hervernehmen, welche nur in geringer Entfernung windwärts vor demAdmiral segelte. Da dieses Fahrzeug die Segel kürzte und auf-holte, ein Boot niedcrließ und unmittelbar darauf abhielt, so kamdie Santa Maria bald schäumend unter seine Windvierung undrief es an.

Was gibt cs, Martin Alonzo?" fragte Columbus, der seineBeklemmung unter einer ruhigen und würdevollen Außenseite zu