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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
Entstehung
Seite
321
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lind ihre Erzeugnisse Acht, Sennor Pinzon, wenn Du zuerst in dieseMeere kommen solltest und erwarte meine Ankunft, ehe Du etwa»Weiteres beginnst. Wie haben sich Deine Leute bei dem Abschiedvom Lande benommen?"

Nebel genug, Sennor; sie waren in-der That so ungeberdig,daß ich fast eine Meuterei besorgte. Es gibt Leute auf der Pinta,welche man immer in einer heilsamen Furcht vor dem Zorn IhrerHoheiten erhalten muß, wenn man nicht einer plötzlichen und ge-waltsamen Rückkehr nach PaloS gewärtig sehn will."

Du wirst wohl thun, ein wachsames Auge auf diesen Geistder Unruhe zu haben und ihn nicht auskommen zu lassen. Doch seyso lange als möglich gütig und freundlich gegen die Mißvergnügtenund ermuthige sie durch vernünftige Versprechungen, aber nimmDich in Acht, daß ihre Unzufriedenheit Dein Ansehen nicht über-wältige. Doch, die Nacht bricht an, meine Herren; steigt in'SBoot und kehrt zu euren Schiffen zurück, damit wir den Windbenützen können."

Als ColumbuS wieder mit Lnis allein war, saß er, den Kopfauf die Hand gestützt, in seiner kleinen Cajüte und verlor sich intieseS Nachdenken.

Du kennst diesen Martin Alonzo schon seit länger, Don Luisde Bobadilla?" fragte er endlich und verrieth durch diese Frage denGang, welchen seine Gedanken genommen hatten.

Schon seit langeh wie Jünglinge nämlich zu rechnen Pflegen,Sennor, obgleich die Zeit in den Berechnungen bejahrter Männernur wie ein Tag erscheinen dürfte."

Es liegt viel auf ihm, und ich hoffe, er wird sich ehrlich er-weisen. Bis jetzt hat er sich immer freisinnig, unternehmend undmännlich gezeigt."

Er ist ein Mensch, Don Christoval, und daher dem Jrrthumzugänglich. Wie die Leute im Allgemeinen sind, so scheint mirMartin Alonzo bei weitem nicht der Schlimmste zu sehn. Er hatDonna Mercedes. 2te Aufl. 21,