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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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260
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26c»

Herders Gedichte.

bin Engel schwangSich hell herab

Ans unser» Fürsten guter Vater Grab;

Und tritt vor ihre Bilder, den Altar,

Der ihnen über Gur und NamenHochheilig war.

Erfüllt ist Gottes Haus

Von seines Glanzes Wiederschein,

Er spricht Weissagung aus!

Wag' ich's, sic nachzusingcn? „Er!

„Der Einem Fürstensaamen„Zublicket: Sey nicht mehr!

„Und spricht zum andern: Meinem Namen„Sollt du ein Palmbaum sinn!

„Jekovah spricht zu Sein- und Ihrem Spanien„Ich will mich an Dir fteun. ,

„Sey ewig mein!,,

Arie.

r. In den Lüsten rauschen niederGoldne Flügel. Alle singen:

„Ewig, ewig, ewig wahret„Gottes Treu,"

2. Und die Berge tonen wiederUnd die goldncn Auen klingen:

„Jede schöne Morgenröthe„Wird sie neu. "

1. Wie die Sonne, stehet mächtigGottes Macht!

2. Wie der Mond, erquicket freundlichSeine Pracht. V. A.