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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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258
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2»8 Herders Gedichte.

E h o r.

Kommet, lasset uns anbetenUnd kniecn und niederfallenDem Herren, unserm Gott.

N e c i t,

Die Stunde nahete;

Wir flehten hier für sie.

Die Stunde kam, der Herr erhörte sieUnd sandte seiner Liebe BotenMit Himmelssittigcn, zu kühlen ihre Stirn,Au giess.n neue Kraft,

Wie Thau auf Blumen traust,

In ihres Lebens Kelch.

Und sie genaß: umarmestDie Tochter ihres LebensUnd schloß sie an ihr Herz.

C h o r.

Lobet den Herren! Lobet den. Herren!

Er rettet feiner Treuen SeeleUnd krönt mit Gnade sie.

R e t i t.

Wie die gesenkte Rose sich

-Nach Nacht und Regen frischer hebt,

Und blickt, der Freude PerlenthauZn ihrem Aug', emporUnd freut der neuen Sonm sichUnd blühet fröhlicher.

So hebt Luis e heut