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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
255
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Zweiter Theil.

2SS

Und, ob Würmer ihn zernagen;

In meinem Fleisch wcrd' ich Gott schaun.

Denn Christ ist erstanden aus der Gruft,Der ErstlingDer Schlafenden.

Denn durch Einen kam Tod;

Durch Einen kommet die Auferstehung vondem Tod,

Denn wie in Adam Alles starb,

So wird einst in IhmAlles lebend seyn.

Vernehmet! Ich fprech' ein Geheimniß!

Nicht alle entschlafen;

Aber alle werden verwandelt!

In dem Nu!

Im Wink des Augenblicks!

Bey'm Schall der Trommete.

Es schallt die Trommel'

Und die Tobten erstehnUnverweslich;

Und wir sind verneut.

Denn dies VcrweslicheNeuß anziehn Unverwesung:

Und dies SterblicheMuß anziehn die Unsterblichkeit-Denn wird erfülle: seynDas Wort des Ewigen:

Tod ist nun verschlungenIn Siegstriumph."

O Tod, o Tod, wo ist dein Pfeil?

.O Grab, wo ist dein Siegtriumph?