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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

r. Grau'» und AechzcnUnd Hungerlechzen,

Die Zwietracht wükhet,

Das Volk ist blind!»

Chor.

Hinweg von hinnen,

Der Tempel flammt!

Draussctt und drinnenZum Greuel verdarnmt. >

(die Stimmen fliehen»)

Fremdling.

Grauser, grauser Todtcnklang,

Der Rache Blutgesang

In dieser öden Stille!-»

Und Vater, ist dein WilleZu rachen ihn, und ErLeidet schwer,

Und du, du flehest ihn leiden?-

Die jetzt mit Höllenfrcuden

An ihm sich weidete, die ihn zertrat,

Die Löwenschaar, für die er bat,

Wo ist sie? Ist der Nacht voll GrausenHinweggebebt zu ihrer Schlummerhöhle

Doch ihre SeeleFühlt Grimm und Glut!

Ihr Ohr hört seiner Pfeile Sausen

Und jeder Pfeil zischt:Blut!"- --

Welch heilig Schweigen ruhet hierUm seinen Thron!

Ich flehe dir,