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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
176
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Hat? ich Menschen-, hat? ich Engelzungen,Würde Gottes Lob von mir gesungen,

Wie ein Sternen-, wie des Himmels Sang:

Und mir fthlcte die Liebe,

Liebe, Liebe,

Ohne dich sind meine Lieder todter Schellcnklang!

Hall' ich Prophezeihung, alle TiefenDer Geheimnisse, Eckenntnißtiefen,

Berge zu versetzen hat? ich Macht:

Und mir fehlete die Liebe,

Liebe, Liebe,

Ohne dich war' all mein Glaube, all mein Wissen

Nacht!

Gab' ich Armen alle meine Haabe,

Gabe meinen Leib zur GottcsgabePreis dem Feuer, lachete der Glut:

Und mir fehlete die Liebe,

Liebe, Liebe,

Ohne dich ist Thun und Leiden, leere, blinde Wuth !

Liebe du bist gütig, freundlich, milde,

Neidlos, eiferst nimmer toll und wilde,

Nimmer stolz und ungebcrdig nie,

Nicht argwöhnisch, fuchst das Meine,

Nicht

') Nach r Corinth.