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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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171
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Zweiter Theil,

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D a n k l i e d«

Was bin ich, Gott? was, Herr, bin ich?

Der's wagt, zu dir zu singen!

Herr starke mich! Herr lautre mich!

Mein Herz dir zuzufchwingen:

Ein Opfer, wie du's nie verschmäht,

Ein Schuldzerknirschtes Angstgebet,

Das noch, Herr! an dich glaubet!-

Wer war ich, da du riefest mich

Und nanntest wich mit Namen!

Du riefst mich; Herr, ich preise Dich,

Ich, dein Geschöpf, dein Saamcn!

Vor tausenden von dir beglückt,

Vor tausenden hat mich entzücktDein Wort, Herr, deine Lehr?!

Ich sah, was, Herr, nicht tausend sebn;

Was hast du, Herr, zu sodern!

Ich gieng wo tausende nickt gehn

Herr, soll, mein Licht Verladern?

Mein Fünklein in der Asch', es flehtiEs blinkt hinauf und will GebetUnd ach! es sinkt danieder!

Ach, Jesus Christus, warst du gleichDem Schwächsten deiner Brüder,

Und gicngst aus deines Vaters ReichUnd sankst zur Erde nieder:

Dem Aermsten, Schwächsten gleich zu. seyn