Zweiter Theil.
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Fand Alles voll von dir allweit,
Und Alles öde wieder,
Und achzctc , dich nah zu sehn,
Und Herz, tief in dein Her; zu geh'nAm Brunnquell aller GabenMich innig satt zu laben.
Da sprach statt Sonne mir und Stern,
Ein Bruder mir auf Erden:
„Was tappst du da, so matt und fern,
„Hieß er nicht Mensch dich werden ?
„Und hat dir in dein Menschenbild„Der Gottheit Kräfte lief verhüllt,
„Und sollt am Quell der Gaben„Dich satt, o satt einst laben!
„Er ward, wie du!" — Mein Schöpfer dort,
Mein Bruder hier auf Erden,
Du wurdest Ich! Ach immerfortSoll ich, was du bist, werden!
Dich suchen nicht auf ödem Thron,
Dich schaun in mir, dich schaun im Sohn,Daß mir ein Bild der LiebeMir in mir ewig bliebe! —
Daß ich verklärt in's AngesichtDes Sohns den Vater preise,
Und fühle nur, was mir gebricht,
Und sey mir selbst nicht weise,
Nicht mächtig, als in Vaters-KraftUnd saug' am Bruder Lieb' und Saft,Und steig' auf dieser LeiterDer Menschengvttheit weiter!