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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Z w e i te r Th eil. 167

Laß sic wachsen und gedeihenUnd Menschen sich an ihnen freuenAls Bäumen der Gerechtigkeit!

Gehn wir einst zum Staude nieder,

O Herr so muss' in ihnen wieder,

Aufblühen eine bcssre Zeit!

Ein neues Licht vom Herrn,

Auf Erden nah und fernFried und Freude!

Wir wollen nieVerlassen sie!

Begleiten sie mit süßer Müh.

Lied des Lehrers.

O Vater, Vater, Dich soll ichDie Menschenkinder lehren!

O lehre mich, erhebe mich,

Dein Wort nur m i r zu hören,

Und laß es denn im Munde mein,Den Brüdern Milch und Honig sey»,Es ewig zu genießen,

Es ewig fort zu gießen!

O Gott, 0 Gott, verdiente ich,

Ich deinen Sohn zu kennen?

Du wähltest, du geliebtes! mich,

In ihm nur dich zu nennen,

Und zeigtest mir dein Himmelreich,Verbargen sonst uns allzugleich;