Er gab mir Glieder und Verstand,
Und Eltern, Freund und Vaterland.
Er gab Gesundheit mir und Kraft,
Und Freuden meiner Jugend;
Wie man auf Erden Gutes schafft,Gefälligkeit und Tugend,
Wie man von sich die Noch entfernt,Hab' ich erkennen froh gelernt.
Was ich erkannte, Hab' ich LustMit ganzem Ernst zu üben,
Aus redlicher und treuer BrustVor allem Gott zu lieben.
Den Nächsten, nicht mir selbst allein,Ihm dienen, ihm gefällig scyn.
Mit Hand und Mund weih' ich mich dir,O Gott zu deinem Kinde.
Du machest froh das Leben mirUnd seine Last gelinde.
Was ich vor deinen Augen thu,
Das giebt mir süßen Fried und Ruh.
Vor deinen Augen will ich dann
Stets fromm und redlich handeln ,
Und nie der Spötter böse BahnNach eitcln Lüsten wandeln;
Zum Abgrund eilt der Bösen SchrittUnd Reu' und Strafe folgt ihm mit.
Der Weg der Guten führt hinaufMit Licht und Wohlgefallen.