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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

De st es, der kommt,

Gottes Lamm!

Dos Weltcnsünden auf sich nahm,,Mit Feuer taust die Welt der Bösen

Bin unwerth, Kleid ihm zu lösen!

Was hat ein Mensch, cs sey ihm dann,,Gegeben? Er ist Bräutigam,

Ich Führer nur der Braut! von Erde,

Ein Jrrdischer. Er ist und werdeDer Himmlische."

Im Feuer emporFuhr er auf!

Vollbrachte seinen Heldenlaus,

Elias! Deiner Lebenstage

War wenig, Wüst' und voll Plage,

Doch groß!bist du's, der kommen soll!"Und Tod und Banden sind ihm wohl.

Die Sonn' ist da! die MorgenrötheVerrörhct Schwert im Tan;', o tödteDen matten Knecht! den freien Knecht!

Gen Himmel hinaufFolgt ihm schnellMessias! trat, von Blute hell,

In die Versammlung aller Lande,

Durch größ're Marler und Schande;

O, wie umfing er da den Freund,

Der irdisch ihm's so treu gemeint,

Mit ihm geboren, ihm zu leben,

Gestorben ihm, ihm dort zu leben>

An Gottes Thron!