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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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128
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128 Herders Gedichte.

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Heil! " so singen Gottes EngelUnter ihres Königs Zelt.Nächtlich-stille, hell im Dunkel,

Also kommt, so herrscht der Held.

Neiget euch ihm, Erdenkronen,Sinket nieder in den Staub!Sklavenjoch ist eure Fessel,

Euer Lorbeer blutig Laub,

Eure Babel wird zu Trümmer,

Euer Purpur Wurmes-Raub!

Aber ewig, wie die Sonne,

Ist der Wahrheit gülden Licht.

Auch das Schicksal überwindetSeine Ruh und wanket nicht;

Seine Demukh, seine Liebe,

Jst's, die Noch und Tod zerbricht.

Oeffnet euch, ihr ew'gcn Pforten,Denn ein Sieger zeucht heran!

Wer ist er, der stille Sieger?Blut bezeichnet seine Bahn!"

Es ist Christ, der Wahrheit König,Der ein Geistesreich gewann.

Alle Weisen, alle GutenAiehn ihm im Triumphe nach:

Sie, wie Er, im Blutespurpur,Sie, wie Ec, voll schöner Schmach.Freiheit ist's, was sie errangen,Kette, was ihr Arm zerbrach.

König,