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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
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121
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Zweiter Thci !. r r r

Bis zur letzten Schöpfung hinFühlet, tastet, reicht mein Sinn!

Aller Wesen Harmonie

Mit mir ja ich selbst bin sie!

Bin der Eine Gottesklang,

Der aus allem LustgesangAller Schöpfung tönt' emporUnd trat ein in Goites .Ohr,

Und ward Bild, Gedank und ThatUnd ward Mensch. Der Schöpfung Rath,Mensch, ist in dir! Fühle dichUnd die Schöpfung fühlet sich!

Fühle dich, so fühlst du GottIn dir. In dir fühlt sich Gott,

Wie ihn Sonn' und Thier nicht fühlt-Wie er sich in M) erzielt!-

Schweig', o hohe HarmonieMeiner Seelcnkraftc! SieFaßt die Welt nicht. Gottes BildTief verhüllt und tief enthüllt,

Was ich bin. Da wölbst du dichMeine Stirn, so breitet sichJener Himmel, schaut ihn anGottes Licht und Wolkenbahn l

Und was dies mein Haupt versteckt,

Ist im Himmel dort verdeckt,

Und was dies mein Auge spricht,

Spricht Jehovah's Angesicht.