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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

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Der Stern.

Himmlischer Stern, du führst aus fernem Lande die

Weisen

Zu der Krippe des Sohns, der wie ein Himm-lischer schlaft;

Und da knicen sie schon, sie bringen Myrrhen und

Weihrauch

Und ihr köstliches Gold deinem Gesegneten dar;

Aber dort klagt Rahel untröstbar; ihre GeliebtenSind nicht mehr; sie entreißt ihr der würgendeTod.

Ach, der Menschenschicksale auf unsrer rollenden Erde *Selbst der glücklichste Stern bringet hier Freu-de, dort Weh.

Ein Dtznkmal.

Strenge gegen sich selbst, nachgebend gegen die Freunde,War er dem Redlichen hold, aber dem Lasterein Feind;

Thar und förderte Gutes und half als Vater den

Armen;

Seinem Andenken fey dankbar dies Denkmal. - geweiht.