Herders Gedichte.
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Der Stern.
Himmlischer Stern, du führst aus fernem Lande die
Weisen
Zu der Krippe des Sohns, der wie ein Himm-lischer schlaft;
Und da knicen sie schon, sie bringen Myrrhen und
Weihrauch
Und ihr köstliches Gold deinem Gesegneten dar;
Aber dort klagt Rahel untröstbar; ihre GeliebtenSind nicht mehr; sie entreißt ihr der würgendeTod.
Ach, der Menschenschicksale auf unsrer rollenden Erde *Selbst der glücklichste Stern bringet hier Freu-de, dort Weh.
Ein Dtznkmal.
Strenge gegen sich selbst, nachgebend gegen die Freunde,War er dem Redlichen hold, aber dem Lasterein Feind;
Thar und förderte Gutes und half als Vater den
Armen;
Seinem Andenken fey dankbar dies Denkmal. - geweiht.