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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
317
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Erster Theil.

3i?

B> Ja gravitirt!' Zur Erde hin, zum Thier.Vortrefflich Menschenvolk, dem Geist und HerzIm Diaphragma wohnt! Das gravi tirt.

C. Ihr Freunde, laßt der Worte leeren Zwist.

Der Mensch ist mehr, als Thier. Wenn

Hunger nurUnd immer rege Brunst das TrieberadDes Menschenhaufens wäre, so ist RaubDer Huiigrigen, und Krieg der Lüsternen,Doch Ordnung, Staat und Ehe nie sein

Loos.

Gesetze sind der Weisheit Kinder, nichtDes Magens; und die Achtung für'SGes etz,

Die für die Menschheit Glück und Leben wagt,Sie ist ein feinerer, kein blinder Trieb.

Die Thatigsten der Menschen wuren stetsDie unbedürftigsten. In jenem Lande,

Da, wo man weder ißt, noch freiet, nochSich freien laßt, wo keine stehenden Heere,Kein Machtgebot der Willkühr herrschet, daErwarten wir den seligsten der Staaten.Und wer hicnieden wie ein GeniusDenket und wirkte, der humanisi'rt«

Licht ist sein Anblick; Segen seine Spur.

A. Ein frommes Ideal! Der Menschheit Biüthen,Sie blühen nach einander auf und ab.

Erst träumte Poesie sich rückwärts, vorwärtsIn scl'ge Zeiten; leider war's ein Traum.Beredsamkeit ergriff die Menschen, bisSie Ordnung unter das Gesetz rief, da

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