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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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295
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Erster Theil. 296

Und hofft das beffre stets: denn Hoffnung stärkt die

Seelen.

Erwartet wenig., um so reichlicher zu geben;

Aufs Werchscyn rechnet nicht; der Menschen ganzes

Leben

Statt Haben und Besitz ist Streben."

Entflohen war der Lärm, sein Trommeln warvorüber,

Die sanfte Stimme, zart und schwach,

Sie tönete in Alter Herzen nach;

Mit Hoffnungen gewann der Mensch das Leben

lieber.

Und jeder Wunsch, so leise man ihn sprach,

Ging strebend auf die fernste Nachwelt über.

Lohn der Aufklärung.

Ihr entehretet uns, ihr deutsche Weisen! Ich klageLaut; denn Euer Verdienst *) habt ihr entehretin Euch.

Nektar reichetet ibr den groben Mägen, und salbtetMit Ambrosiaduft lange das stopplichte Haar.

Dafür speien sie EuchAufklärung" jetzt in

das Antlitz,

Und das stopplichte Haar sträubet zum Ugcl em-por.

*) Nach einer andern Abschrift:Euer Volk."