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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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290
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Herders Gedichte.

Die gepriesene Freiheit.

Hort, ihr Mächtigen, hört! Der Feder größeste

Freiheit

Herrschet anjetzt; es schreibt Jede, was Zeder

gefällt.

Loben und tadeln dürfen wir laut, ohn' alle Be-

sorgniß;

Was Pasquino gedenkt, spricht er und findet

Gebär.

Eins nur wagen wir nicht, rcinaus zu sagen die

Wahrheit.

Weihrauch liebet man wohl, aber kein würzi-ges Salz.

Hört, ihr Mächtigen, hört! Die hochgepriesene

Freiheit

Unsrer Feder, sie ist knechtischer, schmeichelnder

Dienst.

Das erträumte Paradies.

Romanze»

Aon Vater Adams Lebensart,Was ist uns überblieben?

Wie uns die Bibel offenbart,

Hat Er den Pflug getrieben;