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Herders Gedichte.
Die gepriesene Freiheit.
Hort, ihr Mächtigen, hört! Der Feder größeste
Freiheit
Herrschet anjetzt; es schreibt Jede, was Zeder
gefällt.
Loben und tadeln dürfen wir laut, ohn' alle Be-
sorgniß;
Was Pasquino gedenkt, spricht er und findet
Gebär.
Eins nur wagen wir nicht, rcinaus zu sagen die
Wahrheit.
Weihrauch liebet man wohl, aber kein würzi-ges Salz.
Hört, ihr Mächtigen, hört! Die hochgepriesene
Freiheit
Unsrer Feder, sie ist knechtischer, schmeichelnder
Dienst.
Das erträumte Paradies.
Romanze»
Aon Vater Adams Lebensart,Was ist uns überblieben?
Wie uns die Bibel offenbart,
Hat Er den Pflug getrieben;