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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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285
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Erster Theil. 285

Wie einst in vielem BardenkramAusführlicher zu lesen.

11 .

Wer mit der Mittagssonne PrachtSein Lämpchen Licht vermahlt,

Der dank' es sich, wenn ihm bei NachtSein kleines Lämpchen fehlt.

Herr Philosoph, von allen Welten trunkenUnd auf der Seinen hier in öden Koth versunken,Mich dünkt, in Seinem Hirn glühn wunderbare

Funken!

12 .

Ein junger Sclave war zuerst auf wilder See,Und schrie und bebt' und wimmerte;

Steckt, sprach der König, ihn in's nasse Wellen-haus

Und zieht ihn schnell heraus!"

Sie thatcns. Stracks war all sein Wimmernaus,

Sehr wohl bekam ihm nun sein trocknes Bretterhaus.

* . *

Wer nie war krank,

Weiß kaum für sein Gcsundseyn Dank.

Dem Hungrigen ist Wcrmuth süß;

Der Holle dünkt die Erde Paradies;

Dem Himmel dünkt die Erde Holle;

Dem Satten wird der Honig Eckels Quelle.