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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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262
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262 Herders Gedichte.

Reine Treue,

Und in ihr der Senne Gold,

Mild und hold.

Fragst du wich, wie hcift die Blume«Die den hohen Schmuck uns zeigt:

Sonn englut und Himmelsbläue«Lieb' und Treue?

Nimm hier dies Vergiß mein nicht,Treu' und Licht,

Das neue Lied«

Ein neues Lied! ein neues, Lied!Gesundheit und ein froh Gemüth!

Wer unser neues Lied nicht kann«

Der fang' es heut zu lernen an«

Und sey zu üben es bemüht:

Gesundheit und ein froh Gemüth!

Wem weiht sich unser neues Lied?

Der Schönheit, die das Herz erzieht.

Wer solche Schönheit licbgewan,

Der stimme mit uns jauchzend an!

Sie lebe, die unsterblich blüht,

Die Schönheit, die das Herz erzieht,

Ihm, der für Recht und Wahrheit glüht,Für Freund und Feind sich edel müht,