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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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255
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Erster Thcis.

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Kränze mich! und seht, die ThorenSahn's und sahen nur den Brauch;Daphne war für sie verlorenArme, weise, dürre ThorenNahmen nun den Lorbeerstcauch.

Dürren Lorbeer! Und für Liebe,

Was ist Lorbeer, was ist Kranz?Wenn er dreimal ewig bliebe,Für die süße, zarte LiebeNichts ist alles Ruhmes Glanz.

Die Dämmerung des Lebens.

1772.

O du, len nur die Lilienwange,

Den nur ein Rosenmund entzückt,

Der sehnend auf zur MorgcnrötheIn der geliebten Auge blickt,

O Freund, die Morgenröthe steigt

Und neiget sich zur Abendrolhc, und Lilie und Ros'

erbleicht.

Was aber bleibt dir, das mit WonneSich auch auf blasser Wange mahlt?

Was dir auch in des Lebens Damm'rungMit schon'rem Himmelsglanze strahlt?