Erster Theil.
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Auf der Au', im grünen ThuleWeidet, singet er beglückt:
Mehr als dort im Göttersaale,
Wird sein Herz zum erstenmale,
Wird sein Herz zum Gott entzückt.
Lieben lernt er! lernet lieben —
Zärtlich und auch glücklich? wann
Warst du glücklich, treue Liebe?Wurdest bald von Thranen trübe,
Und erstarbst im Jammer dann!
Kaum noch, als er kaum zu siegenBlöde wähnet, blöde Sie
Sanft erröthend will entfliegen,
Sich ihr Liebling um sie schmiegen,Götter ach, da starret sie!
Schrecklich starrt sic — Seine ArmeRingen um den kalten Baum,
Ach, das noch er sanft erwärme!Daß sich noch ein Gott erbarme!Aber ach, er lispelt kaum.
Sind es Seufzer, die sich regen,
Treue Liebe, die da wagt
Dir die Zweige! ach sie wagenSchauernder — mit Herzensschlagen!Todesangst ist, was hier schlägt.
Sie ist Baum! — O Baum so weheDu mir Trost und süße Ruh,