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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedichte.

Und ich hoff', cs liegt ihm wenig,

Wenig das Betrügen an.

Barer wird er seinen Kindern,Unterdrückten Retter seyn;

Wird verhüten, er wird lindern,

Wenn die Seufzer schreyn.

Hellen Dank euch, ihr Ncronen, *)Claudius, Caligula,

Daß ihr zeigtet, was auf Thronen,

Auf dem höchsten Thron geschah.

Kinder hören eure Thaten,

Und erzählen fort und fort:

So gedeihen solche Staaten,

Dort und hier und dort.

Hcil'ger Tacitus, du weiserAfterrcdner, und Svet 0 n,

Ewig blüh' um Eurer KaiserMacmorschadel Euer Lohn.

"*) Die Neronen und Claudier waren eine alte,edle Familie Noms, der der Staat viel zu versdanken hatte. t^uicl ckedaa«, Ikonin, dleroni.

, iesim lVIetuuruiii üunre» : c^uicl ^Iigu-sti psteriiris in piiarus aninius dlerous8, sagtHoraz. Mit Tiberius kamen sie auf den Thronund regierten bis zu Nero, der den Namenzum Schandfleck machte; deshalb man auch denDomitian aus dem Geschlecht der Flavier, onl-VUIU ldleroireiir nannte. Der Name Nero selbst"bedeutete Tapferkeit und Lugend.