Ihr Menschcnherzcn zart und weich,Hemmt eurer Thräncn Bach!
Hienieden webt ein Schattenreich,
Das Lichtrcich folget nach.
Ihr Menschcnherzcn, fest und gut,Sucht nicht ein Erdenglück!
Die goldne Krone trieft von Blut,Der Sturm wird Sonncnblick.
Verzweifelt nicht und hofft und traut'Die Welt sieht immer Schein:
Was hin ihr in das Ew'ge baut,Scheint nimmer, und wird seyn!
An den Kaiser.
1778.
O Kaiser! Du von neun und neunzig FürstenUnd Ständen, wie des Meeres Sand,
Das Oberhaupt, gib uns, wornach wir dürsten,Ein deutsches Vaterland,
Und Ein Gesetz und Eine schöne SpracheUnd redliche Religion: