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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
217
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Aufkcimcnd lag's, wie rein, wie weich,

In ihrer Seele da;

Entspann (so webt der Himmel sichAus Morgenrots) und Grau),

Entspann so rosinwonniglichUnd glanzt im ersten Thau.

Als nun, o Schicksal! ihr GespielUnd Tugcndbruder Sie

Zum Thron ernennet: Ach, da sielDie Blume, siel so früh!

Kön'g Eduard, des Volkes Lust,

Des Löwcnvaters Sohn,

Und Lammes Sanstmuth in der Brust,

Er, der Religion

Nach Blut und Streit und Stürmen sieRein seinem England gab

Und stille: Eduard ging frühUnd klagend in sein Grab.

Wer soll, was ich gepflanzet nunIn Englands schönem -Raum,

(Wer soll, wer kann, wer wird es thun?)Erziehen mir den Baum?

Die zarte Sproße! Weinend geh'

Und trostlos ich dahin;

Ich sth den Sturm schon kommen, sehDie Blüthe schnell verblühn!"