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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
213
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Erster Theil.

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Die Rosse strauchelten am SiegeswagcnUnd wandten siche sie jagt die Schaar,

Sie jagt sich selbst. Ihm, Fluch, der konnte für

uns zagen,

Mit Gott und uns nicht war!

Und Heil ihm! der voranging, fremder SacheErkämpfend schon all' unfern Kampf.

Sie gierten Jüdengold, die Bücherbrenner., Rache.Dem Thier in Goldesdampf!

Hochstraten, Rache dir! du gierst? zum LohneWird dir statt Golde» Blei, das faßtDes frömsten Mannes Hand und drückt's dir auf

zur Krone,

Da krümmt' er sich, erblaßt

Der Ketzcrheld zu Boden.Wie? sein WagenVerzcucht noch stets? Es weilet langIn Rom sein Siegesrader - Rasseln!" So mit

Zagen

Sah Mutter Kölln und bang

Nach ihrem Sohn zum Fenster.Er theilt Beute,Sprach Vater Ortuin, den RaubDer Juden bringt er uns und unfern Dirnen heuteUnd trat sie längst in Staub! "

So müssen sie vergeh'n, die WahrhcitwonneVertauschen mit der Lüge Nacht,

Und wer dich liebet, Herr, sey, wie die Helle SonneAusgcht in ihrer Macht!