Geht, Freunde Klopstocks! und der schönste SegenDer Menschheit scgn' euch: seyd, o süß getau-
schct
Von Lied' und Wenn' und Lebenszeit!
Ihr sollt mit Klopstock meinen! Eure Thronen,
Die Kinder schöner Herzen, soll'n ihn schönes
schmücken,
Als harter Mccresperlen Kranz!
Ihr sollt mit Klopstock weinen! und in BlumenDeS nahen Frühlings hinzerfließcnd, fühlen,
Ihn fühlen Lebens ganzen Werth!
Ein Freud'-, ein Freundschaftsbeben! Zwischen
Bergen
Der alten guten Katten, an den GränzenDes Tcugvcrarmten Galliens!
Sollt euch da stilles Eden schaffen! RebenDes süßen Wahnes trunk'ner Stirn' umschlingenUnd allvcrgessen, was die Welt,
(Die große Sklaven-, Trug - und Narren - Erde!)Vergessen, was sie wirklich ist! und schaffenZn Euch und um Euch Eure Welt,
Und dann mit Klopstocks jauchzen! Eure Fürstin,Von Kön'gen einst und Königinnen Mutter!
Heil Euch! daß Sie mit Klopstock fühlt!