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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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203
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Versammlet sie! Dem Bard' am tiefen SundeSoll hier auf Kattenhöh'n, auf TraubenbergcnSein Kranz der Wonneliedcr blüh'n!

Denn seine Wonnclieder sind sie! BlumenDer ersten Frühlingsseclc! sind die BrauteDer Morgcnröthe Phantasie

Bon Klopstocks Leben! Ach, der BardejünglingSchuf damals noch sein Schäfer-Eden! schuf esWelt - über! Denn auf dieser Welt

Wo ist's? Rief Fanny, die er noch nicht kannteUnd Fanny, die er nie, nie kennen sollte,

Sang seine Meta! Meta selbst

Ward ihm ja Jugendtraum nur! Und in AnbruchDes Traums, in Ahndungs-, in Propheten-

Farbcn

Da war's! da taucht' er seinen Kiel,

Und schuf sich Rosenhimmel! Spricht mit EngelnAls Brüdern! Mit dem Gott, der Engel Vater,Als liebezartes jüngstes Kind,

Das ihm im Schooße lacht. Lacht Himmel um sich,Und wo der-Himmel Nacht wird, o da dämmernIhm Thranen neues Himmelreich.

Aufklarcn sie die Blick' ihm, daß er ZeitenWeissagt, die kommen weil sic kommen sol-len !

Und laben ihn mit Ahndungstraum,